AufRecht bestehen

AufRECHT bestehen:

Kein Sonderrecht im Jobcenter!

werner_bachmeier

*   Macht mit! Beteiligt euch!

*   Missstände im Jobcenter öffentlich machen und überwinden!

*   Drohende Verschlechterungen im SGB II („Rechtsvereinfachung“) verhindern!

*   Würde und Recht durchsetzen –
das ist ja wohl das Mindeste!

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

mit gemeinsamen, phantasievollen und auf konkrete Erfolge ausgerichtete Aktionen wollen wir die Missstände in den Jobcentern öffentlich machen. Wir wollen konkrete Verbesserungen für Leistungsberechtigte durchsetzen und drohende Verschlechterungen im Rahmen der so genannten „Rechtsvereinfachung im SGB II“ verhindern.

Dies haben 60 VertreterInnen von örtlichen Erwerbsloseninitiativen aus unterschiedlichen Netzwerken auf der KOS-Tagung Mitte Juni in Lage-Hörste verabredet.

Unsere Forderungen werden umso mehr Kraft entfalten, je mehr Menschen sie tatkräftig unterstützen.

Wir rufen daher alle örtlichen Erwerbslosengruppen auf, sich mit eigenen Aktivitäten vor Ort an der Kampagne zur Praxis der Jobcenter zu beteiligen.

In dieser Handlungshilfe erläutern wir die angedachte Kampagne und was wir erreichen wollen. Zudem gibt die Handlungshilfe erste Tipps und Anregungen, wie dezentrale Aktionen durchgeführt werden könnten. Viele der Inhalte dieser Arbeitshilfe sind auf der Tagung in Lage-Hörste gemeinsam erarbeitet worden.

Wir freuen uns, wenn die Handlungshilfe dazu beitragen kann, örtliche Aktivitäten zu unterstützen. Die vorliegende Fassung ist eine vorläufige Version. Sie soll noch ergänzt und erweitert werden. Anregungen aus den örtlichen Erwerbslosengruppen sind dabei herzlich willkommen!

Um mehr Wirkung zu erzielen, rufen wir dazu auf, dezentrale Aktionen gebündelt in der Zeit zwischen dem 22. September und dem 2. Oktober durchzuführen, wenn möglich vor allem am 2. Oktober. Der 2. Oktober soll ein bundesweiter Aktionstag werden – ein erster, vorläufiger Höhepunkt unserer Aktivitäten im Herbst.

Bitte diskutiert den Kampagnenvorschlag und mögliche dezentrale Aktivitäten in euren Gruppen. Macht mit, beteiligt euch! Sprecht auch andere Erwerbslosengruppen, Verbände, Beratungseinrichtungen oder andere potentielle Bündnispartner in eurer Region an und vereinbart Kooperationen. Und informiert uns bitte, über das, was Ihr anpacken wollt (info@erwerbslos.de).

Wir wünschen Kraft, Kreativität und gutes Gelingen beim Austüfteln örtlicher Aktivitäten!

 

Auf Bundesebene wird die Kampagne getragen von der Arbeitslosenselbsthilfe Oldenburg (ALSO), der Bundesarbeitsgemeinschaft Prekäre Lebenslagen (BAG PLESA), dem Erwerbslosenforum Deutschland, dem Netzwerk und der Koordinierungsstelle gewerkschaftlicher Arbeitslosengruppen (KOS), der Initiative Soziales Europa, Tacheles e.V. Wuppertal und den ver.di-Erwerbslosen.

Die Herausgabe dieser Handlungshilfe liegt in der gemeinsamen Verantwortung der genannten Initiativen und Netzwerke.